mit dem Körper arbeiten

Erkenntnisse können ein wichtiger Baustein sein, wenn wir unsere Geschichte verstehen und Veränderungen bewirken wollen. Um traumatische Erfahrungen zu integrieren, reicht kognitives Verstehen nicht immer aus. Besonders dann, wenn uns Dinge in einem Entwicklungsstadium widerfahren, in welchem uns Sprach- und Denkvermögen noch nicht zur Verfügung stehen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass es keine Erinnerungen gibt. Sie werden als körperlicher Zustand abgespeichert. Um mit dem Körper zu arbeiten ist es demnach, nicht notwendig, sich Ereignisse zu erinnern oder sie bis ins Detail zu schildern. 

 

Körperliche und psychische Entwicklung gehen Hand in Hand. Unsere Erfahrungen führen somit nicht nur zu einer inneren Haltung und zu Überzeugungen. Unsere Anpassungsstrategien, die wir als Kind entwickelt haben, spiegeln sich (mehr oder weniger ausgeprägt) in der Körperhaltung, Reaktion und Bewegung eines Erwachsenen wider. Indem wir im Hier und Jetzt lernen, mit dem Körper zu arbeiten, erhalten wir eine wertvolle alternative Möglichkeit, um unsere Ressourcen zu entwickeln und unsere Fähigkeiten zu erweitern.

 



mit dem Stift denken

Zeichnen und Malen kann mehr sein als nur Vergnügen. Bei Kindern fördert es die kognitive Entwicklung, da es eine Verbindung zwischen Denken und Motorik gibt. Wir sagen nicht umsonst, dass wir etwas beGREIFEN. Dank der sogenannten Neuroplastizität können wir unser Gehirn auch als Erwachsene durch Zeichnen und Malen stimulieren. Sie können keine gerade Linie zeichnen? PERFEKT! Kreatives, nicht lineares Denken mit dem Stift kann unser persönliches Wachstum anregen und die Entwicklung von Lösungsstrategien fördern.